Berechnung des Firmenwerts – Wie Sie den wahren Wert Ihres Lebenswerks ermitteln

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Das Wichtigste in Kürze

  • Professionelle Begleitung ist unerlässlich: Die Komplexität der verschiedenen Verfahren und die emotionalen Aspekte erfordern einen erfahrenen Partner an Ihrer Seite.
  • Es gibt keinen einzigen „richtigen“ Wert: Der Firmenwert ist keine feste Zahl, sondern ein Wertkorridor, der von der gewählten Methode und dem Käufertyp abhängt.
  • Zukunft zählt mehr als Vergangenheit: Moderne Bewertungsverfahren wie das Ertragswert- oder DCF-Verfahren konzentrieren sich auf das zukünftige Ertragspotenzial Ihres Unternehmens.
  • Immaterielle Güter sind entscheidend: Ihr Kundenstamm, Ihre Marke, Ihr Know-how und Ihre Mitarbeiter sind oft wertvoller als Maschinen und Gebäude.
  • Multiplikatoren bieten eine Markteinschätzung: Das EBITDA-Multiplikatorverfahren gibt eine gute Indikation, was der Markt aktuell für vergleichbare Unternehmen zahlt.
  • Der Wert ist nicht der Preis: Der berechnete Unternehmenswert ist die Verhandlungsbasis. Der schlussendliche Kaufpreis entsteht durch Angebot, Nachfrage und Verhandlungsgeschick.
  • Vorbereitung ist alles: Eine frühzeitige und professionelle Vorbereitung kann den Wert Ihres Unternehmens signifikant steigern.
Vorstandmitglieder und Berater bei einer Rechtsberatung an einem Tisch

Nach Jahren oder gar Jahrzehnten des unermüdlichen Einsatzes, in denen Sie Ihr Unternehmen aufgebaut, durch Krisen gesteuert und zum Erfolg geführt haben, rückt irgendwann eine der wichtigsten unternehmerischen Fragen in den Fokus: Was ist mein Lebenswerk eigentlich wert? Diese Frage ist weit mehr als eine rein finanzielle Neugier. Sie ist der Ausgangspunkt für die Planung Ihrer Unternehmensnachfolge, die Sicherung Ihres privaten Vermögens und die Zukunft Ihrer Mitarbeiter. Die Berechnung des Firmenwerts ist daher einer der kritischsten Schritte für jeden Unternehmer.

Doch die Antwort ist selten eine einfache Zahl. Der Wert eines Unternehmens ist ein komplexes Mosaik aus Bilanzen, Zukunftsprognosen, Marktchancen und immateriellen Faktoren. Viele Unternehmer neigen dazu, den Wert emotional zu schätzen – sei es zu hoch oder manchmal auch zu niedrig. Eine objektive, fundierte Bewertung ist jedoch das unumgängliche Fundament für einen erfolgreichen Unternehmensverkauf oder eine geordnete Übergabe. In diesem Ratgeber führen wir Sie durch die gängigen Methoden, zeigen Ihnen, welche Faktoren den Wert wirklich beeinflussen und wie Sie typische Fallstricke vermeiden.

Ein Wert, viele Perspektiven: Die wichtigsten Bewertungsverfahren im Überblick

Um zu verstehen, wie der Wert eines Unternehmens ermittelt wird, muss man begreifen, dass es keine universell gültige Formel gibt. Verschiedene Verfahren betrachten das Unternehmen aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Ein Käufer, der auf die Substanz schaut, kommt zu einem anderen Ergebnis als ein Investor, der auf zukünftige Gewinne setzt. Wir bei EUROCONSIL empfehlen daher stets, mehrere Methoden zu kombinieren, um einen realistischen Wertkorridor zu ermitteln. Dies schafft eine solide und flexible Basis für alle weiteren Verhandlungen.

Das Substanzwertverfahren: Was ist Ihr Unternehmen materiell wert?

Das Substanzwertverfahren ist der greifbarste Ansatz. Es beantwortet die Frage: „Was würde es kosten, das Unternehmen mit all seinen materiellen Vermögenswerten heute neu aufzubauen?“ Hierzu werden alle bilanzierten Vermögensgegenstände – wie Maschinen, Gebäude, Fahrzeuge und Warenlager – zu ihren aktuellen Wiederbeschaffungskosten bewertet. Davon werden die Schulden und Verbindlichkeiten des Unternehmens abgezogen.

  • Vorteil: Einfach nachvollziehbar und objektiv, da es auf materiellen Werten basiert.
  • Nachteil: Es ignoriert die Zukunft vollständig. Immaterielle Werte wie der Markenname, Kundenbeziehungen, Mitarbeiter-Know-how oder laufende Verträge fließen nicht in die Bewertung ein.
  • Anwendung: Dieses Verfahren ergibt oft die absolute Wertuntergrenze. Es ist besonders relevant für vermögensintensive Betriebe mit geringer Ertragskraft oder bei einer drohenden Zerschlagung (Liquidation). Für die meisten erfolgreichen, fortzuführenden Unternehmen ist der Substanzwert allein jedoch nicht aussagekräftig.

Das Ertragswertverfahren (IDW S1): Ein Blick in die Zukunft

Im Gegensatz zum Substanzwertverfahren blickt das Ertragswertverfahren konsequent nach vorn. Es ist in Deutschland, insbesondere bei Banken und Finanzämtern, das etablierteste Verfahren und basiert auf dem Standard des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW S1). Die zentrale Frage lautet hier: „Welche zukünftigen finanziellen Überschüsse wird das Unternehmen für seine Eigentümer erwirtschaften?“

Dafür wird auf Basis der bereinigten Vergangenheitszahlen eine detaillierte Planung für die nächsten drei bis fünf Jahre erstellt. Diese zukünftigen Gewinne (Erträge) werden dann mit einem Kapitalisierungszinssatz auf den heutigen Tag „abgezinst“ (diskontiert). Der Zinssatz spiegelt dabei das unternehmerische Risiko wider: Je riskanter das Geschäftsmodell, desto höher der Zins und desto niedriger der heutige Wert der zukünftigen Gewinne.

Achtung: Vereinfachtes Ertragswertverfahren

Das deutsche Steuerrecht kennt ein „vereinfachtes Ertragswertverfahren“ zur Bestimmung der Erbschaft- und Schenkungsteuer. Dieses Verfahren verwendet einen pauschalen Kapitalisierungsfaktor und ist für reale Unternehmenstransaktionen ungeeignet, da es die individuellen Chancen und Risiken eines Unternehmens völlig außer Acht lässt.

Das Discounted-Cash-Flow-Verfahren (DCF): Der internationale Standard

Das DCF-Verfahren ist dem Ertragswertverfahren sehr ähnlich, hat sich aber international als Goldstandard etabliert. Statt auf die buchhalterischen Gewinne (Einnahmen-Überschuss-Rechnung) stellt es auf die tatsächlichen Zahlungsströme (Cashflows) ab. Es misst also, wie viel „freies Geld“ das Unternehmen nach allen operativen Ausgaben und Investitionen erwirtschaftet.

Diese zukünftigen freien Cashflows werden ebenfalls auf den heutigen Tag abgezinst, um den Unternehmenswert zu ermitteln. Der große Vorteil der DCF-Methode ist ihre Unabhängigkeit von nationalen Bilanzierungsregeln und stillen Reserven. Das macht sie besonders transparent und vergleichbar, was vor allem für internationale Investoren und strategische Käufer von großer Bedeutung ist. Eine professionelle Unternehmensbewertung berücksichtigt daher oft sowohl das deutsche Ertragswert- als auch das internationale DCF-Verfahren.

Das Multiplikatorverfahren (EBIT/EBITDA-Multiples): Der Praxis-Check am Markt

Während die bisherigen Methoden den Wert aus dem Unternehmen selbst heraus ableiten (intrinsischer Wert), wirft das Multiplikatorverfahren einen Blick auf den Markt. Es beantwortet die Frage: „Was wurde in jüngster Vergangenheit für vergleichbare Unternehmen in derselben Branche bezahlt?“

Dazu wird eine aussagekräftige Kennzahl des Unternehmens, meist das EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen), mit einem branchenüblichen Faktor (dem „Multiplikator“) multipliziert.

Formel: Firmenwert = EBITDA x Multiplikator

Das EBITDA eignet sich besonders gut, da es die operative Ertragskraft unabhängig von der Finanzierungsstruktur, der Steuersituation und den Abschreibungsregeln darstellt. Dies macht Unternehmen international vergleichbar.

Die eigentliche Kunst besteht darin, den richtigen Multiplikator zu finden. Dieser hängt von vielen Faktoren ab:

  • Branche: Zukunftsbranchen wie IT oder Medizintechnik erzielen höhere Multiplikatoren als traditionelle Branchen.
  • Unternehmensgröße: Größere Unternehmen sind oft stabiler und erzielen höhere Multiplikatoren.
  • Wachstumsaussichten: Hohes, nachhaltiges Wachstum rechtfertigt einen höheren Faktor.
  • Marktstellung: Marktführer mit starken Alleinstellungsmerkmalen sind mehr wert.

Die Ermittlung dieser Multiples erfordert Zugang zu Transaktionsdatenbanken und tiefgreifende Branchenerfahrung, wie sie erfahrene M&A-Berater mitbringen. Die nachfolgende Tabelle zeigt beispielhafte und stark vereinfachte Korridore:

BrancheTypischer EBITDA-Multiplikator (Beispielkorridor)
Software / SaaS8.0 – 15.0+
Medizintechnik / Pharma7.0 – 12.0
Industrieproduktion / Maschinenbau5.0 – 8.0
Handwerk / Baugewerbe4.0 – 6.5
Transport & Logistik4.5 – 7.0
Handel4.0 – 6.0

Wichtiger Hinweis: Diese Werte sind rein illustrativ und können je nach Marktlage und individueller Unternehmenssituation stark variieren.

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Mehr als nur Zahlen: Welche Faktoren den Firmenwert wirklich beeinflussen

Die mathematischen Verfahren liefern das Grundgerüst. Doch der tatsächliche Wert, den ein Käufer zu zahlen bereit ist, hängt von einer Vielzahl weiterer, sogenannter „weicher“ Faktoren ab. Genau hier können Sie als Unternehmer durch gezielte Vorbereitung den Wert Ihres Unternehmens nachhaltig steigern.

  • Abhängigkeit vom Inhaber: Ein Unternehmen, das ohne Sie als Chef nicht funktioniert, ist für einen Käufer riskant und damit weniger wert. Der Aufbau einer starken zweiten Führungsebene ist eine der wichtigsten wertsteigernden Maßnahmen.
  • Stabiler Kundenstamm: Ein breiter, diversifizierter Kundenstamm mit langfristigen Verträgen ist wertvoller als die Abhängigkeit von wenigen Großkunden.
  • Qualifizierte und loyale Mitarbeiter: Das Know-how und die Erfahrung Ihres Teams sind ein unschätzbares Gut. Eine geringe Fluktuation signalisiert ein gesundes Unternehmen.
  • Skalierbarkeit des Geschäftsmodells: Kann ein Käufer das Geschäft einfach und profitabel ausweiten? Unternehmen mit digitalen oder leicht replizierbaren Prozessen werden höher bewertet.
  • Alleinstellungsmerkmale (USP): Patente, eine starke Marke, exklusive Lieferantenverträge oder eine technologische Führungsposition heben Sie vom Wettbewerb ab und treiben den Preis nach oben.
  • Dokumentation und Transparenz: Sauber aufbereitete Finanzen, klare Prozesse und eine lückenlose Dokumentation schaffen Vertrauen und beschleunigen den Verkaufsprozess.

Profi-Tipp von EUROCONSIL: Der Wertkorridor statt einer einzigen Zahl

Wir bei EUROCONSIL ermitteln nie nur einen einzigen Wert. Stattdessen kombinieren wir verschiedene Verfahren wie das Ertragswert- und das Multiplikatorverfahren, um einen realistischen Wertkorridor zu definieren. Das gibt Ihnen maximale Flexibilität in Verhandlungen und bereitet Sie auf unterschiedliche Käufertypen – vom strategischen Investor bis zum Finanzinvestor – optimal vor. Eine solide Unternehmensbewertung ist das Fundament für einen erfolgreichen Verkauf und der erste Schritt in unserem bewährten M&A-Prozess.

Schritt-für-Schritt: So nähern Sie sich dem Wert Ihres Unternehmens

Auch wenn eine finale, transaktionssichere Bewertung professionelle Hilfe erfordert, können Sie sich dem Wert Ihres Unternehmens mit einer strukturierten Vorgehensweise annähern.

  1. Finanzielle Unterlagen zusammenstellen: Sammeln Sie die Jahresabschlüsse und Betriebswirtschaftlichen Auswertungen (BWAs) der letzten drei Geschäftsjahre sowie das aktuelle Jahr.
  2. Gewinne bereinigen: Identifizieren Sie alle Posten, die nicht zum normalen operativen Geschäft gehören. Dazu zählen z.B. ein außergewöhnlich hohes Inhabergehalt, einmalige Erträge aus dem Verkauf einer Maschine, private Kosten (z.B. der Zweitwagen) oder Anlaufkosten für ein gescheitertes Projekt. Ziel ist es, ein nachhaltiges, operatives Ergebnis (z.B. das bereinigte EBITDA) zu ermitteln.
  3. Realistische Zukunftsplanung erstellen: Entwickeln Sie einen plausiblen Geschäftsplan für die kommenden 3-5 Jahre. Dieser sollte konservativ, aber ambitioniert sein. Begründen Sie Ihre Annahmen zu Umsatzwachstum, Margenentwicklung und Investitionen.
  4. Erste Indikation ermitteln: Nutzen Sie die bereinigten Ergebnisse und recherchieren Sie branchenübliche Multiplikatoren. Dies gibt Ihnen eine erste, grobe Vorstellung vom Marktwert. Seien Sie sich aber der Ungenauigkeiten bewusst.
  5. Professionelle Analyse beauftragen: Für eine belastbare Bewertung, die als Grundlage für Verhandlungen dient, sollten Sie auf Experten zurückgreifen. Erfahrene Berater wie das Team von EUROCONSIL kennen den Markt, haben Zugang zu Transaktionsdaten und können die qualitativen Faktoren Ihres Unternehmens richtig einordnen.

Häufige Fehler bei der Firmenwertberechnung, die Sie vermeiden sollten

Die Berechnung des Firmenwerts ist fehleranfällig. Emotionen und mangelnde Erfahrung führen oft zu Fehleinschätzungen, die einen erfolgreichen Verkauf gefährden können. Achten Sie darauf, die folgenden typischen Fehler zu vermeiden:

  • Unrealistische Zukunftsprognosen: „Hockey-Stick“-Prognosen, bei denen der Gewinn nach Jahren der Stagnation plötzlich explodiert, sind für Käufer unglaubwürdig und schaden Ihrer Verhandlungsposition.
  • Verwechslung von Umsatz und Gewinn: Ein hoher Umsatz ist beeindruckend, aber ein Käufer zahlt letztendlich für die Ertragskraft und den Cashflow, der nach allen Kosten übrig bleibt.
  • Ignorieren von Investitionsstau: Wenn in den letzten Jahren nicht ausreichend in Maschinen, IT oder Gebäude investiert wurde, wird ein Käufer diese zukünftigen Kosten vom Kaufpreis abziehen.
  • Rein emotionale Bewertung: Ihr persönlicher Einsatz und die „Herzensblut“-Komponente sind unbezahlbar, finden aber leider keinen Eingang in eine betriebswirtschaftliche Bewertung. Ein „Liebhaberpreis“ ist selten realisierbar.
  • Äpfel mit Birnen vergleichen: Die Multiplikatoren von börsennotierten Großkonzernen sind nicht auf ein mittelständisches Unternehmen übertragbar. Risikoprofil und Wachstumschancen unterscheiden sich erheblich.
  • Fehlende Bereinigung der Zahlen: Werden private und betriebliche Ausgaben nicht sauber getrennt oder Sondereffekte nicht herausgerechnet, wird die wahre Ertragskraft des Unternehmens verschleiert.

Häufig gestellte Fragen zur Berechnung des Firmenwerts

Was ist der Unterschied zwischen Unternehmenswert und Kaufpreis?

Der berechnete Unternehmenswert ist eine objektive, aber theoretische Größe. Er dient als fundierte Basis für die Verhandlungen. Der finale Kaufpreis ist das Ergebnis dieser Verhandlungen und wird von vielen weiteren Faktoren beeinflusst, wie z.B. der Anzahl der Interessenten, dem Verhandlungsgeschick, der strategischen Bedeutung des Unternehmens für den Käufer (Synergien) und den Ergebnissen der Due Diligence (Unternehmensprüfung). Oft wird vom Unternehmenswert noch die Nettofinanzverschuldung abgezogen, um zum finalen Kaufpreis für die Anteile (Equity Value) zu gelangen.

Wie viel kostet eine professionelle Unternehmensbewertung?

Die Kosten für eine professionelle Bewertung hängen vom Umfang, der Komplexität des Unternehmens und dem Detaillierungsgrad ab. Sie sollten es jedoch nicht als Kosten, sondern als Investition betrachten. Eine fundierte Bewertung stärkt Ihre Verhandlungsposition massiv und kann den Verkaufspreis um ein Vielfaches der Bewertungskosten erhöhen. Wir bei EUROCONSIL arbeiten mit fairen Konditionen und einem weitgehend erfolgsabhängigen Vergütungsmodell. Die initiale Werteinschätzung ist Teil unseres unverbindlichen Erstgesprächs.

Kann ich den Firmenwert selbst berechnen?

Ja, Sie können mit einfachen Methoden wie dem Multiplikatorverfahren eine erste, grobe Schätzung selbst vornehmen. Das ist hilfreich, um ein erstes Gefühl für die Größenordnung zu bekommen. Für eine ernsthafte Transaktionsabsicht ist eine solche „Pi-mal-Daumen-Rechnung“ jedoch unzureichend. Es fehlt der Zugang zu verlässlichen Marktdaten, die Erfahrung bei der Bereinigung der Zahlen und die objektive Distanz. Ein von einem unabhängigen Experten erstelltes Wertgutachten hat in Verhandlungen ein ungleich höheres Gewicht.

Welchen Einfluss hat meine persönliche Abhängigkeit vom Unternehmen auf den Wert?

Einen sehr großen, oft unterschätzten Einfluss. Wenn alle wichtigen Kundenbeziehungen, das technische Know-how oder die strategische Führung allein bei Ihnen liegen, stellt dies für einen Käufer ein enormes Risiko dar. Nach Ihrem Ausscheiden könnte das Unternehmen massiv an Wert verlieren. Darum ist der Aufbau einer zweiten Führungsebene und die Systematisierung von Prozessen eine der wichtigsten wertsteigernden Maßnahmen, die Sie idealerweise schon 3-5 Jahre vor dem geplanten Verkauf einleiten sollten. Dies zeigt sich auch in unseren erfolgreichen Projekten immer wieder als entscheidender Faktor.

Wie lange dauert die Berechnung des Firmenwerts?

Die eigentliche Berechnung und die Erstellung eines Bewertungsgutachtens können je nach Verfügbarkeit der Unterlagen und Komplexität in wenigen Wochen abgeschlossen sein. Wichtiger ist jedoch die Vorbereitungsphase. Die Sammlung der Daten, die Bereinigung der Kennzahlen und die Erstellung einer plausiblen Planung nehmen oft mehr Zeit in Anspruch. Der gesamte Prozess einer Verkaufsvorbereitung, zu dem die Bewertung als erster Schritt gehört, dauert im Schnitt 9-12 Monate. Je früher Sie beginnen, desto besser können Sie den Wert Ihres Unternehmens optimieren.

Was ist Ihr Lebenswerk wirklich wert?

Eine Zahl allein wird Ihrem Unternehmen nicht gerecht. Lassen Sie uns in einem vertraulichen und unverbindlichen Erstgespräch gemeinsam die Potenziale Ihres Unternehmens analysieren und eine realistische Werteinschätzung vornehmen. Unsere erfahrenen Partner begleiten Sie auf diesem wichtigen Weg.

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Portrait von Berater in einem ANzug

Weitere Informationen zum Autor:

Andreas Kopf
Standort EUROCONSIL Dessau

Kontaktieren Sie mich gerne unter:
T. +49 (0) 171 – 19 00 038

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