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Das Wichtigste zum Firmenverkauf in Kürze
- Sie müssen es nicht alleine schaffen: Ein erfahrener M&A-Berater an Ihrer Seite schont Ihre Nerven, spart Zeit und sichert durch Expertise und Netzwerk einen optimalen Transaktionsverlauf.
- Frühzeitige Planung ist entscheidend: Beginnen Sie idealerweise 3 bis 5 Jahre vor dem geplanten Verkauf mit der Vorbereitung, um den Unternehmenswert zu maximieren und Abhängigkeiten zu reduzieren.
- Emotionen und Fakten trennen: Ein Firmenverkauf ist eine tief persönliche Angelegenheit. Eine objektive, professionelle Begleitung hilft, rationale Entscheidungen zu treffen und das beste Ergebnis zu erzielen.
- Realistischer Wert statt Wunschpreis: Der Unternehmenswert wird nicht geschätzt, sondern durch anerkannte Verfahren ermittelt. Ein professionell hergeleiteter Wertkorridor ist die Basis für erfolgreiche Verhandlungen.
- Absolute Diskretion ist Pflicht: Ein unkontrolliertes Bekanntwerden Ihrer Verkaufsabsichten kann zu Unruhe bei Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten führen und den Prozess gefährden.
- Ein strukturierter Prozess führt zum Erfolg: Ein professioneller Verkaufsprozess, der von der Vorbereitung über die Käufersuche bis zum Abschluss reicht, erhöht die Erfolgschancen und den Verkaufspreis signifikant.

Nach vielen Jahren harter Arbeit, unzähligen Entscheidungen und großem persönlichem Einsatz haben Sie ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut. Es ist Ihr Lebenswerk. Der Gedanke an einen Firmenverkauf ist daher mehr als nur eine finanzielle Transaktion – er ist ein emotionaler Meilenstein, verbunden mit großer Verantwortung für Ihre Mitarbeiter, Ihre Kunden und die Zukunft dessen, was Sie geschaffen haben. Vielleicht fehlt ein Nachfolger in der Familie, Sie sehnen sich nach dem wohlverdienten Ruhestand oder Sie möchten neue Wege gehen. Unabhängig von Ihren Motiven stehen Sie vor einer der komplexesten Herausforderungen Ihrer unternehmerischen Laufbahn.
Dieser umfassende Leitfaden soll Ihnen als verlässlicher Kompass dienen. Wir führen Sie durch die zentralen Phasen des Firmenverkaufs, erklären die entscheidenden Erfolgsfaktoren und geben Ihnen praxisnahe Tipps an die Hand. Unser Ziel ist es, Ihnen die nötige Sicherheit und Klarheit zu geben, um diesen wichtigen Schritt wohlüberlegt und erfolgreich zu gestalten.
Warum gerade jetzt über einen Firmenverkauf nachdenken?
Der richtige Zeitpunkt ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren beim Firmenverkauf. Viele Unternehmer denken erst dann darüber nach, wenn ein konkreter Anlass entsteht – etwa der Wunsch nach Ruhestand, gesundheitliche Gründe oder fehlende Nachfolgekandidaten. Doch die Realität ist: Externe Marktbedingungen haben oft einen viel größeren Einfluss auf den erzielbaren Kaufpreis als persönliche Motive.
Aktuell sprechen mehrere Faktoren dafür, sich frühzeitig mit einem möglichen Verkauf auseinanderzusetzen:
Demografischer Wandel im Mittelstand: In den nächsten Jahren werden tausende mittelständische Unternehmen nach einem Nachfolger suchen. Die Nachfrage wird das Angebot nicht dauerhaft übersteigen, daher lohnt es sich, rechtzeitig zu handeln, bevor der Wettbewerb um qualifizierte Käufer zunimmt.
Hohe Nachfrage von Investoren: Strategische Käufer wie auch Private-Equity-Investoren verfügen derzeit über erhebliche Liquidität. Gut geführte Mittelständler sind begehrte Ziele, insbesondere wenn sie stabile Cashflows, spezialisierte Marktpositionen oder Nischenexpertise bieten.
Günstige Marktbedingungen: Trotz konjunktureller Unsicherheiten sind die Bewertungen in vielen Branchen weiterhin attraktiv. Käufer investieren verstärkt in resilientere Geschäftsmodelle – besonders in Unternehmen mit klaren Strukturen, Skalierbarkeit oder Digitalisierungspotenzial.
Planbarkeit und Risikominimierung: Wer frühzeitig über einen möglichen Verkauf nachdenkt, verschafft sich strategische Optionen. Selbst wenn Sie erst in einigen Jahren verkaufen möchten, können Sie heute die Weichen stellen, um den Wert zu maximieren und potenzielle Risiken zu reduzieren.
Ein frühzeitiger Blick auf den Firmenverkauf bedeutet nicht, dass Sie kurzfristig verkaufen müssen – aber Sie sichern sich die Freiheit, es zu einem Zeitpunkt zu tun, der für Sie und Ihr Unternehmen optimal ist.
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Der Firmenverkauf in der Praxis: Ein bewährter 5-Phasen-Prozess zum Erfolg
Ein erfolgreicher Firmenverkauf ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis eines sorgfältig geplanten und professionell gesteuerten Prozesses. Ein Vorgehen, wie wir es bei EUROCONSIL seit unserer Gründung im Jahr 2011 für hunderte mittelständische Unternehmen umgesetzt haben, gliedert sich in fünf logische und aufeinander aufbauende Phasen. Dieser strukturierte Ansatz minimiert Risiken, maximiert den Erlös und gibt Ihnen als Verkäufer jederzeit die Kontrolle.
Phase 1: Die entscheidende Vorbereitung – Das Fundament für den Erfolg legen
Diese Phase ist die wichtigste und beginnt idealerweise lange vor der ersten Kontaktaufnahme mit potenziellen Käufern. Hier werden die Weichen für den gesamten weiteren Verlauf gestellt. Ziel ist es, Ihr Unternehmen „verkaufsfertig“ zu machen.
- Analyse und Optimierung: Gemeinsam mit Ihrem Berater durchleuchten Sie Ihr Unternehmen kritisch. Wo gibt es ungenutzte Potenziale? Welche Risiken könnten einen Käufer abschrecken? Oft werden hier Maßnahmen zur Wertsteigerung identifiziert, z.B. die Optimierung von Prozessen, die Bereinigung der Bilanz (z.B. Herauslösen von nicht betriebsnotwendigem Vermögen) oder die Sicherung wichtiger Verträge.
- Professionelle Dokumentation: Aussagekräftige und professionell aufbereitete Unterlagen sind essenziell. Dazu gehören ein anonymisiertes Kurzprofil (Teaser), um das Interesse potenzieller Käufer zu wecken, sowie ein detailliertes Verkaufsexposé (Information Memorandum), das Ihr Unternehmen, seine Stärken und Potenziale umfassend darstellt.
- Fundierte Unternehmensbewertung: Eine realistische Einschätzung des Unternehmenswerts ist die Grundlage für alles Weitere. Hierzu gehört eine detaillierte Unternehmensbewertung, die einen nachvollziehbaren Wertkorridor liefert und Sie vor unrealistischen Erwartungen schützt.
Phase 2: Die diskrete Marktansprache – Den richtigen Käufer finden
Sobald die Vorbereitung abgeschlossen ist, beginnt die aktive und zugleich hochsensible Suche nach dem passenden Käufer. Absolute Vertraulichkeit ist hier oberstes Gebot, um Unruhe im Unternehmen und am Markt zu vermeiden.
- Definition des Käuferprofils: Wer ist der ideale Käufer für Ihr Unternehmen? Ein strategischer Investor aus der Branche? Ein Finanzinvestor? Ein externer Manager (MBI)? Die Definition des idealen Profils steuert die Suche.
- Systematische Recherche und Ansprache: Erfahrene Berater greifen auf ein breites Netzwerk und exklusive Datenbanken zurück, um eine Longlist potenzieller Interessenten zu erstellen. Die Ansprache erfolgt zunächst anonymisiert über das Kurzprofil. Nur so wird Ihre Identität geschützt.
- Vertraulichkeitsvereinbarungen (NDA): Erst nach Unterzeichnung einer strengen Vertraulichkeitserklärung (Non-Disclosure Agreement) erhalten qualifizierte Interessenten Zugang zum detaillierten Verkaufsexposé.
Phase 3: Die Qualifizierung – Die Spreu vom Weizen trennen
In dieser Phase geht es darum, aus der Liste der Interessenten die ernsthaften und passenden Kandidaten herauszufiltern. Sie erhalten erste indikative (unverbindliche) Kaufangebote.
- Analyse der Angebote: Die eingegangenen Angebote werden nicht nur nach dem Preis, sondern auch nach der Transaktionsstruktur, den Finanzierungsnachweisen und den strategischen Plänen des Käufers bewertet.
- Management-Gespräche: Mit den vielversprechendsten Kandidaten finden erste persönliche Gespräche statt. Hier haben beide Seiten die Möglichkeit, sich kennenzulernen und die strategische Passung zu prüfen.
- Letter of Intent (LOI): Mit dem favorisierten Käufer wird eine Absichtserklärung, der Letter of Intent, verhandelt. Dieses Dokument hält die wesentlichen Eckpunkte der geplanten Transaktion (Kaufpreis, Zeitplan, Exklusivität) fest und schafft eine verbindliche Grundlage für die nächste Phase.
Phase 4: Due Diligence – Ihr Unternehmen unter der Lupe
Die Due Diligence (sorgfältige Prüfung) ist die intensivste Phase des Verkaufsprozesses. Der Käufer und seine Berater (Wirtschaftsprüfer, Anwälte) erhalten die Möglichkeit, Ihr Unternehmen in allen relevanten Bereichen (Finanzen, Steuern, Recht, Personal, Markt) detailliert zu prüfen.
- Professioneller Datenraum: Alle für die Prüfung relevanten Unterlagen werden in einem sicheren, virtuellen Datenraum strukturiert zur Verfügung gestellt. Ein professionelles Management dieses Datenraums ist entscheidend für einen reibungslosen Ablauf.
- Koordination und Q&A: Ihr Berater steuert den gesamten Prozess, koordiniert die Prüfungen und managt den Frage-und-Antwort-Prozess (Q&A) zwischen Käufer- und Verkäuferseite.
- Verhandlung des Kaufvertrags: Parallel zur Due Diligence beginnen die Verhandlungen über den finalen Kaufvertrag (Share Purchase Agreement, SPA). Hier werden alle Details der Transaktion rechtlich fixiert.
Phase 5: Der Abschluss – Verhandlung und erfolgreiche Übergabe
Dies ist die finale Phase, in der die Transaktion zum Abschluss gebracht wird.
Begleitung der Übergabe: Ein guter Berater lässt Sie auch nach der Unterschrift nicht allein. Die Begleitung der Übergabephase ist entscheidend, um einen reibungslosen Übergang für die neue Führung, die Mitarbeiter und die Geschäftspartner zu gewährleisten.
Signing und Closing: Nach erfolgreicher Verhandlung wird der Kaufvertrag unterzeichnet (Signing). Der eigentliche Eigentumsübergang (Closing) findet statt, sobald alle im Vertrag definierten Bedingungen erfüllt sind, insbesondere die Zahlung des Kaufpreises.

Was ist mein Unternehmen wert? Die realistische Unternehmensbewertung
Die Frage nach dem Wert des eigenen Unternehmens ist eine der ersten und wichtigsten, die sich jeder Verkäufer stellt. Eine rein emotionale Einschätzung oder ein einfacher Blick auf den Kontostand führen hier jedoch in die falsche Richtung. Der Unternehmenswert ist keine feste Größe, sondern hängt von vielen Faktoren und der Perspektive des Käufers ab. Eine professionelle Unternehmensbewertung ermittelt daher nicht einen einzigen „richtigen“ Preis, sondern einen realistischen Wertkorridor, der als fundierte Basis für Verhandlungen dient.
Die gängigsten Bewertungsverfahren im Überblick
Bei EUROCONSIL empfehlen wir grundsätzlich, mehrere Verfahren zu kombinieren, um ein umfassendes Bild zu erhalten:
| Verfahren | Fokus | Besonders geeignet für |
| Ertragswertverfahren (nach IDW S1) | Zukünftige Gewinne und Cashflows | Profitable Dienstleistungs- und Produktionsunternehmen mit stabiler Ertragslage. Der zukunftsorientierte Standard in Deutschland. |
| Multiplikator-Verfahren (Market Approach) | Vergleich mit ähnlichen, kürzlich verkauften Unternehmen (z.B. EBITDA-Multiple) | Schnelle erste Indikation und Plausibilitätsprüfung. Sehr stark von der aktuellen Marktlage und Branche abhängig. |
| Discounted Cash Flow (DCF) Verfahren | Zukünftige freie Zahlungsströme (Cashflows), die auf heute abgezinst werden | Internationale Transaktionen, Wachstumsunternehmen und wenn verschiedene Rechnungslegungsstandards verglichen werden müssen. |
| Substanzwertverfahren | Wert der einzelnen Vermögensgegenstände (Immobilien, Maschinen etc.) abzüglich Schulden | Oft nur zur Ermittlung einer Preisuntergrenze oder für vermögensintensive Betriebe (z.B. Immobilienfirmen) relevant. |
Ein erfahrener Berater wird diese Methoden nicht isoliert anwenden, sondern die Ergebnisse in den Kontext Ihrer Branche, Ihrer Marktstellung und der aktuellen Nachfragesituation stellen. So entsteht ein realistisches Bild, das Ihnen in den Verhandlungen die nötige Sicherheit gibt.
Ist Ihr Unternehmen bereit für den Verkauf?
Jeder Firmenverkauf ist einzigartig und erfordert eine individuelle Strategie. Lassen Sie uns in einem unverbindlichen und streng vertraulichen Erstgespräch Ihre Situation analysieren und erste Potenziale aufzeigen.
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Häufige Fehler beim Firmenverkauf und wie Sie diese vermeiden
Der Weg zum erfolgreichen Verkauf ist mit potenziellen Stolpersteinen gepflastert. Die Kenntnis der häufigsten Fehler hilft Ihnen, diese proaktiv zu umschiffen.
- Fehler 1: Mangelnde Vorbereitung. Wer aus einer spontanen Laune heraus verkauft, verschenkt bares Geld. Ungeordnete Finanzen, unklare Verträge oder eine zu hohe Abhängigkeit vom Inhaber senken den Wert erheblich.
Lösung: Nehmen Sie sich die Zeit für die in Phase 1 beschriebene, professionelle Vorbereitung. - Fehler 2: Unrealistische Preisvorstellungen. Ein zu hoch angesetzter Preis schreckt ernsthafte Interessenten von vornherein ab und kann den Prozess zum Scheitern bringen, bevor er überhaupt begonnen hat.
Lösung: Vertrauen Sie auf eine fundierte, objektive Unternehmensbewertung durch Experten. - Fehler 3: Vernachlässigung der Vertraulichkeit. Wenn Verkaufsabsichten zu früh durchsickern, führt das zu massiver Verunsicherung bei Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten.
Lösung: Arbeiten Sie mit einem Berater zusammen, der einen streng vertraulichen, anonymisierten Anspracheprozess garantiert. - Fehler 4: Das operative Geschäft schleifen lassen. Wer sich während des Verkaufsprozesses nur noch auf die Transaktion konzentriert und das Tagesgeschäft vernachlässigt, riskiert sinkende Umsätze und Gewinne – was sich direkt negativ auf den Verkaufspreis auswirkt.
Lösung: Holen Sie sich einen M&A-Berater an Bord, der Ihnen den Rücken freihält und den Prozess steuert, damit Sie sich weiterhin auf Ihr Unternehmen konzentrieren können. - Fehler 5: Alleine verhandeln. Verhandlungen auf diesem Niveau sind komplex und oft emotional. Ohne professionelle Verhandlungsführung besteht die Gefahr, übervorteilt zu werden oder wichtige Details im Vertrag zu übersehen.
Lösung: Überlassen Sie die harten Verhandlungen einem erfahrenen Profi, der Ihre Interessen vertritt und einen kühlen Kopf bewahrt.
Schritt-für-Schritt: Ihre persönliche Checkliste für die Verkaufsvorbereitung
Ein Firmenverkauf ist ein Marathon, kein Sprint. Nutzen Sie die folgende Checkliste als groben Fahrplan, um die Vorbereitung strukturiert anzugehen.
- 3-5 Jahre vor dem Verkauf: Die eigene Rolle im Unternehmen analysieren und schrittweise reduzieren. Ein starkes zweites Management-Level aufbauen.
- Strategische Abhängigkeiten von einzelnen Kunden, Lieferanten oder Mitarbeitern identifizieren und verringern.
- Investitionsstau vermeiden. Ein moderner Maschinenpark und aktuelle technology sind wertsteigernd.
- Nicht betriebsnotwendiges Vermögen (z.B. private Immobilien in der Firma) identifizieren und über eine Ausgliederung nachdenken.
- 1-2 Jahre vor dem Verkauf:
- Finanz- und Rechnungswesen professionalisieren. Sorgen Sie für eine klare, transparente und nachvollziehbare Buchhaltung.
- Bilanzen bereinigen und optimieren.
- Wichtige Verträge (Miet-, Leasing-, Kundenverträge) überprüfen und gegebenenfalls langfristig sichern.
- Eine erste, unverbindliche Indikation des Unternehmenswerts einholen, um realistische Ziele zu setzen.
- 6-12 Monate vor dem aktiven Prozess:
- Einen erfahrenen M&A-Berater auswählen, der auf den Mittelstand spezialisiert ist und zu Ihnen passt.
- Alle notwendigen Unterlagen für die Due Diligence zusammenstellen.
- Gemeinsam mit dem Berater die Verkaufsstrategie festlegen und die Verkaufsdokumente (Teaser, Exposé) erstellen lassen.
- Festlegen der persönlichen Ziele: Was möchte ich nach dem Verkauf tun? Wie soll meine finanzielle Zukunft aussehen?
Profi-Tipps von erfahrenen M&A-Beratern
Aus über einem Jahrzehnt Erfahrung in der Begleitung von Unternehmenstransaktionen haben sich einige Ratschläge als besonders wertvoll erwiesen:
- Denken Sie wie ein Käufer: Versetzen Sie sich in die Lage eines potenziellen Erwerbers. Welche Informationen wären für Sie wichtig? Wo würden Sie Risiken sehen? Wo Chancen? Diese Perspektive hilft Ihnen, Ihr Unternehmen optimal zu präsentieren.
- Transparenz schafft Vertrauen: Versuchen Sie nicht, Schwächen zu verbergen. Jeder Betrieb hat sie. Ein offener und proaktiver Umgang mit weniger optimalen Aspekten schafft Vertrauen und entkräftet potenzielle Deal-Breaker in einer späten Phase.
- Die Chemie muss stimmen: Am Ende kaufen Menschen von Menschen. Das gilt besonders im Mittelstand. Ein gutes Verhältnis zum Käufer ist oft genauso wichtig wie der letzte Euro beim Kaufpreis, besonders wenn Sie nach dem Verkauf noch eine Zeit im Unternehmen bleiben.
- Planen Sie das „Danach“: Ein Firmenverkauf hinterlässt oft eine Lücke. Machen Sie sich frühzeitig Gedanken darüber, wie Sie Ihren neuen Lebensabschnitt gestalten wollen. Klare Zukunftspläne erleichtern das Loslassen enorm.
Unser Ansatz bei EUROCONSIL: Persönliche Betreuung durch Partner
Ein Firmenverkauf ist kein standardisiertes Produkt, sondern ein hochindividueller Prozess, der von Vertrauen lebt. Deshalb werden Sie bei EUROCONSIL nicht von Junior-Beratern betreut, sondern von Anfang bis Ende persönlich von einem unserer erfahrenen Partner. Menschen wie unser Gründer Sebastian Göring oder unser Düsseldorfer Partner Cengiz Altaca stammen selbst aus dem Mittelstand. Sie verstehen nicht nur die Zahlen, sondern auch die emotionalen Aspekte und die besondere Verantwortung, die Sie als Unternehmer tragen. Unsere Partner agieren als Ihr Co-Pilot auf Augenhöhe, navigieren Sie sicher durch den gesamten Prozess und sind jederzeit für Sie ansprechbar – als Fels in der Brandung, wenn die See einmal rauer wird.
Die verschiedenen Käufertypen und ihre Motive
Die Wahl des richtigen Käufers hat weitreichende Konsequenzen für die Zukunft Ihres Unternehmens und Ihrer Mitarbeiter. Es ist daher wichtig, die unterschiedlichen Käufertypen und ihre jeweiligen Interessen zu verstehen.
- Strategische Investoren: Dies sind in der Regel Wettbewerber oder Unternehmen aus verwandten Branchen. Ihr Hauptmotiv ist die Realisierung von Synergien, z.B. durch die Erweiterung des Produktportfolios, den Zugang zu neuen Kundengruppen oder die Stärkung der Marktposition. Sie zahlen oft gute Preise, wenn die strategische Passung exzellent ist, können aber auch eine Integration in ihre Strukturen anstreben.
- Finanzinvestoren (Private Equity): Diese Käufer erwerben Unternehmen als Kapitalanlage. Ihr Ziel ist es, das Unternehmen über einen Zeitraum von 3-7 Jahren weiterzuentwickeln und anschließend mit Gewinn wieder zu verkaufen. Sie bringen oft Kapital und Management-Expertise mit, um das Wachstum zu beschleunigen.
- Management-Buy-In (MBI): Hierbei handelt es sich um eine externe Führungskraft, die sich mit eigenem oder fremdem Kapital in Ihr Unternehmen einkauft, um selbst Unternehmer zu werden. Diese Option ist interessant, wenn die operative Führung im Vordergrund steht.
- Management-Buy-Out (MBO): Bei dieser Variante übernimmt Ihr eigenes Management das Unternehmen. Der große Vorteil ist, dass die Käufer das Unternehmen bereits bestens kennen. Die größte Hürde ist oft die Finanzierung des Kaufpreises. Eine sorgfältige Planung ist hierbei unerlässlich, um eine faire Lösung für alle zu finden, wie sie bei einer internen Nachfolge erforderlich ist.
- Familiäre Nachfolge: Die Übergabe an die nächste Generation ist für viele Unternehmer der Wunschkandidat. Dies erfordert jedoch eine ebenso sorgfältige Planung wie ein externer Verkauf, insbesondere in Bezug auf die Bewertung, die Finanzierung und die faire Behandlung aller Familienmitglieder.
Häufig gestellte Fragen zum Firmenverkauf
Wie lange dauert ein Firmenverkauf in der Regel?
Ein professionell durchgeführter Firmenverkauf ist ein komplexer Prozess. Aus unserer Erfahrung bei EUROCONSIL sollten Sie mit einer durchschnittlichen Dauer von 9 bis 12 Monaten von der Mandatierung eines Beraters bis zum Vertragsabschluss (Closing) rechnen. Eine sorgfältige Vorbereitungsphase kann diesen Zeitrahmen positiv beeinflussen, während unvorhergesehene Komplikationen in der Due Diligence ihn verlängern können.
Was kostet der Verkauf meines Unternehmens?
Die Kosten setzen sich in der Regel aus drei Blöcken zusammen: dem Honorar für den M&A-Berater, den Kosten für Rechtsanwälte (Vertragserstellung) und den Kosten für Steuerberater. Seriöse M&A-Beratungen wie EUROCONSIL arbeiten mit einem stark erfolgsabhängigen Vergütungsmodell. Das bedeutet, ein Großteil des Honorars wird erst fällig, wenn die Transaktion erfolgreich abgeschlossen ist. Dies stellt sicher, dass die Interessen von Ihnen und Ihrem Berater deckungsgleich sind.
Muss ich auf den Verkaufserlös Steuern zahlen?
Ja, der Veräußerungsgewinn aus einem Firmenverkauf ist in Deutschland steuerpflichtig. Die Höhe der Steuerlast hängt von der Rechtsform Ihres Unternehmens (GmbH, Personengesellschaft etc.) und Ihrer persönlichen Situation ab. Es gibt jedoch gesetzliche Freibeträge und ermäßigte Steuersätze (z.B. nach § 34 EStG für Veräußerer ab 55 Jahren), die die Belastung erheblich reduzieren können. Eine frühzeitige steuerliche Gestaltung durch einen spezialisierten Steuerberater ist daher unerlässlich und ein wichtiger Teil der Verkaufsvorbereitung.
Quellenverzeichnis
KfW Research (2024): KfW-Nachfolgemonitoring 2024. Frankfurt am Main.
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