Das Wichtigste in Kürze
- Verkaufsprozess: Eine professionelle Transaktion dauert im Durchschnitt 9 bis 12 Monate. Eine frühzeitige Vorbereitung erhöht die Chance, den gewünschten Kaufpreis zu realisieren.
- Substanz vs. Ertrag: Tiefbau-Unternehmen verfügen oft über hohes Anlagevermögen (Maschinenpark). Für den Verkaufspreis ist jedoch meist die nachhaltige Ertragskraft entscheidend, nicht allein der Zeitwert der Bagger und LKW.
- Öffentliche Aufträge: Der Übergang laufender öffentlicher Vergabeverfahren und Rahmenverträge erfordert spezifische juristische Prüfungen (Vergaberecht).
- Unfertige Leistungen: Die Bewertung halbfertiger Baustellen (Work in Progress) ist ein kritischer Punkt in der Due Diligence und muss bilanziell sauber abgegrenzt werden.

Der Verkauf eines Tiefbauunternehmens unterscheidet sich strukturell erheblich von Transaktionen in dienstleistungsorientierten Branchen. Unternehmer im Straßen-, Kanal- oder Spezialtiefbau stehen vor der Herausforderung, dass ein signifikanter Teil des Unternehmenswertes in „schwerem Eisen“ gebunden ist. Ein moderner Maschinenpark suggeriert einen hohen Wert, doch Finanzinvestoren und strategische Käufer bewerten primär den Cashflow, den diese Maschinen in Zukunft erwirtschaften können.
Dieser Ratgeber analysiert die spezifischen Bewertungsfaktoren für Tiefbau-Firmen, beleuchtet den Umgang mit laufenden Projekten und zeigt auf, wie Sie Ihr Lebenswerk in einem volatilen Marktumfeld an einen geeigneten Nachfolger übergeben.
Die Wertermittlung im Tiefbau: Maschinenpark oder Ertragskraft?
Eine der häufigsten Diskrepanzen zwischen der Preisvorstellung des Verkäufers und dem Angebot des Käufers entsteht durch unterschiedliche Bewertungsmethoden. Im Tiefbau ist diese Lücke oft besonders groß.
Das Dilemma des Substanzwerts
Viele Inhaber addieren den Zeitwert ihrer Bagger, Radlader, Walzen und LKW sowie den Bestand an Baumaterialien und sehen dies als Untergrenze des Kaufpreises. Dieses Substanzwertverfahren ist für liquidationsnahe Betrachtungen relevant, spiegelt aber bei einem lebenden Unternehmen („Going Concern“) selten den Marktpreis wider.
Der Ertragswert als Marktstandard
Käufer – ob Wettbewerber oder externe Manager (MBI) – finanzieren den Kaufpreis meist aus den zukünftigen Gewinnen des Unternehmens. Daher wird in der Regel das Ertragswertverfahren (nach IDW S1) oder eine Multiplikator-Methode angewandt.
Hierbei werden die bereinigten Jahresüberschüsse oder das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) der letzten Jahre sowie die Planzahlen herangezogen.
Spezifische Korrekturen im Tiefbau:
- Investitionsstau: Wurde der Maschinenpark „auf Verschleiß“ gefahren, zieht der Käufer die notwendigen Ersatzinvestitionen (Capex) vom Kaufpreis ab.
- Überinvestition: Ein überdimensionierter Maschinenpark drückt die Rentabilität. Hier kann ein „Asset Strip“ (Verkauf nicht betriebsnotwendiger Maschinen vor dem Deal) sinnvoll sein.
Beispiel:
500.000 € bereinigtes EBITDA × Multiplikator 4 = 2 Mio. EUR Unternehmenswert
- minus Investitionsbedarf (300.000 EUR)
- minus Working Capital Anpassung
Der tatsächliche Kaufpreis ist also deutlich niedriger.
Einen ersten überschlägigen Anhaltspunkt für einen solchen Wertkorridor liefert unser Unternehmenswertrechner.
Eine fundierte Unternehmensbewertung sollte immer einen Wertkorridor ermitteln, der sowohl die Substanz als auch die Ertragskraft berücksichtigt, um eine realistische Verhandlungsbasis zu schaffen.
Selbst bei kapitalintensiven Branchen wie Bau/Tiefbau bleibt der Ertragswert führend.
Dieselbe Spannung zwischen Substanz- und Ertragswert prägt weitere anlagenintensive Branchen. Wie sie sich beim Verkauf eines Entsorgungsbetriebs mit hohem Fuhrpark- und Anlagevermögen oder beim Verkauf eines Hotels, bei dem die Immobilie den Substanzwert dominiert, auswirkt, zeigen unsere branchenspezifischen Ratgeber.
Herausforderung: Laufende Projekte und öffentliche Auftraggeber
Im Gegensatz zum reinen Handelsgeschäft ist das Projektgeschäft im Tiefbau stichtagsbezogen schwer abzugrenzen.
Bewertung unfertiger Leistungen
Zum Zeitpunkt des Verkaufs (Closing) befinden sich diverse Projekte in unterschiedlichen Fertigstellungsgraden.
- Bestandsaufnahme: Es muss exakt bewertet werden, welche Leistungen bereits erbracht, aber noch nicht abgerechnet sind.
- Gewährleistung: Wer haftet für Mängel an Bauwerken, die vor dem Verkauf fertiggestellt wurden? Üblich sind vertragliche Regelungen (Freistellungen) oder Treuhandkonten (Escrow Accounts), die einen Teil des Kaufpreises für Gewährleistungsansprüche absichern.
Übertragbarkeit von Aufträgen (Change of Control)
Tiefbauunternehmen sind oft stark von öffentlichen Auftraggebern abhängig. Bei laufenden Vergabeverfahren oder Rahmenverträgen ist zu prüfen, ob ein Inhaberwechsel (Change of Control) – abhängig von Vertragsgestaltung und Vergaberecht – ein Sonderkündigungsrecht auslösen kann.
- Asset Deal: Beim Verkauf einzelner Wirtschaftsgüter müssen Verträge oft einzeln auf den Käufer übertragen werden (Zustimmung der Auftraggeber notwendig).
- Share Deal: Beim Verkauf der Gesellschaftsanteile (z.B. GmbH-Anteile) bleibt der Vertragspartner rechtlich identisch, was die Fortführung der Aufträge erleichtert.
Hinweis zur rechtlichen Gestaltung: Die konkrete rechtliche und steuerliche Gestaltung von Transaktionen erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der jeweiligen Rechts- und Steuerberatung des Mandanten.
Verwandte Baubranchen bewerten wir nach vergleichbaren Kriterien. Vertiefen Sie das Thema in unseren Ratgebern zum Straßenbau, zum GaLaBau-Betrieb und zum Metallbau.
Käufergruppen für Tiefbau-Unternehmen
Die Analyse der aktuellen Marktphase zeigt, dass verschiedene Käufertypen im Bausektor aktiv sind.
- Strategische Käufer (Wettbewerber): Große Baukonzerne oder überregionale Mittelständler kaufen gezielt zu, um:
- Regionale Standorte zu erschließen (z.B. Expansion eines NRW-Bauunternehmens nach Niedersachsen).
- Fachpersonal und Bauleiter zu gewinnen (Acqui-Hiring).
- Spezialkompetenzen (z.B. im Kanalbau oder Glasfaserausbau) zu integrieren.
- Private Equity & Family Offices: Es gibt zunehmend Beteiligungsgesellschaften, die „Buy-and-Build“-Strategien im Handwerk und Bausektor verfolgen. Sie kaufen mehrere Betriebe, um Synergien im Einkauf und der Verwaltung zu heben.
- MBI-Kandidaten (Management Buy-In): Erfahrene Bauingenieure oder Projektleiter, die sich selbstständig machen wollen, aber das Risiko einer Neugründung scheuen. Diese Gruppe benötigt oft intensive Begleitung bei der Finanzierung.
Ein Blick auf Referenzen und erfolgreich abgeschlossene Transaktionen im Bausektor hilft dabei, das eigene Unternehmen realistisch im Markt einzuordnen.
Schritt-für-Schritt: Der Verkaufsprozess
Ein strukturierter M&A-Prozess ist entscheidend, um Diskretion zu wahren und den laufenden Baubetrieb nicht zu gefährden.
Wie ein solcher Prozess Schritt für Schritt über fünf Phasen abläuft, zeigt exemplarisch unsere 5-Phasen-Strategie am Beispiel eines Pflegeheim-Verkaufs.
1. Vorbereitungsphase (3–6 Monate vor Marktstart)
- Bereinigung der Bilanzen: Entfernen von betriebsfremden Assets (z.B. private PKW, Ferienimmobilien im Betriebsvermögen).
- Management-Struktur: Reduktion der Abhängigkeit vom Inhaber. Können Bauleiter Baustellen eigenständig abwickeln und abrechnen?
- Maschinen-Check: Wartungsprotokolle aktualisieren und Leasingverträge ordnen.
2. Marktansprache
Die Ansprache erfolgt anonymisiert. Wettbewerber sollten nicht frühzeitig erfahren, dass die Firma zum Verkauf steht, um Unruhe bei Mitarbeitern und Auftraggebern zu vermeiden. Erfahrene Berater nutzen hierfür neutralisierte „Teaser“.
3. Due Diligence (Prüfungsphase)
Käufer prüfen das Unternehmen auf Herz und Nieren. Im Tiefbau stehen im Fokus:
- Auftragsbestand und Margenqualität der Projekte.
- Zustand des Maschinenparks (Investitionsbedarf).
- Personalstruktur (Altersstruktur, Qualifikation).
- Altlasten auf dem Betriebsgelände (Bodenverunreinigungen).
4. Vertragsverhandlung und Übergabe
Nach Einigung auf einen Kaufpreis und die Modalitäten (z.B. Earn-out-Klauseln) erfolgt die Vertragsunterzeichnung. Eine begleitete Übergangsphase von 6 bis 12 Monaten ist im Mittelstand üblich, um Kundenbeziehungen reibungslos zu transferieren.
Mehr Details zu den einzelnen Phasen finden Sie in unserer Übersicht zum Unternehmensverkauf.
Häufige Fehler beim Verkauf von Baufirmen
Die Komplexität im Baugewerbe führt oft zu vermeidbaren Fehlern, die den Verkaufspreis mindern oder die Transaktion gefährden.
- Zu späte Nachfolgeplanung: Wenn der Verkauf aus einer Notlage (Krankheit, Liquiditätsengpass) heraus erfolgt, akzeptieren Käufer nur hohe Risikoabschläge.
- Ungeklärte Nachunternehmer-Verhältnisse: Unklare Verträge mit Subunternehmern stellen ein Risiko dar. Dokumentieren Sie die Scheinselbstständigkeits-Prüfung („Rentenversicherungsfreiheit“).
- Fokus auf Umsatz statt Deckungsbeitrag: Ein hoher Umsatz mit „Null-Marge-Projekten“ beeindruckt strategische Käufer nicht. Bereinigte Ertragskraft zählt.
- Fehlende Dokumentation: Mangelhafte Bauakten und Nachtragsmanagement erschweren die kaufmännische Prüfung (Due Diligence) massiv.
EUROCONSIL-Tipp für Bauunternehmer:
Viele Inhaber unterschätzen den Wert eines stabilen „zweiten Managements“. Wenn Sie als Inhaber der Einzige sind, der Angebote kalkulieren kann, ist das Unternehmen schwer verkäuflich. Investieren Sie vor dem Verkauf in einen Kalkulator oder Oberbauleiter, der diese Funktion übernimmt. Dies erhöht den Unternehmenswert oft mehr als die Anschaffung eines neuen Baggers.
Das EUROCONSIL-Konzept für den Mittelstand
Wir verstehen uns als verlässlicher und strukturgebender Begleiter im Nachfolgeprozess. Unsere Partner verfügen über langjährige Erfahrung mit mittelständischen Strukturen und kennen die spezifischen Anforderungen im Handwerk und Baugewerbe.
Unsere Vorgehensweise:
- Persönliche Betreuung: Keine Junior-Berater, sondern erfahrene Partner auf Augenhöhe.
- Realistische Bewertung: Wir versprechen keine Fantasiepreise, sondern ermitteln belastbare Wertkorridore.
- Überwiegend erfolgsbasiert: Unser Vergütungsmodell stellt sicher, dass unsere Interessen mit Ihren übereinstimmen.
Aktuelle Unternehmensangebote: Bau
Wie vergleichbare Bau- und Tiefbaubetriebe derzeit am Markt angeboten werden, zeigen die folgenden Inserate aus unserem Mandat auf der Deutschen Unternehmerbörse.
Spezialanbieter für Beton-Sonderlösungen im Tiefbau
Das Unternehmen, tief verwurzelt in der Familientradition, hat sich auf die Entwicklung und Produktion von hochspezialisierten Beton- und Stahlbetonlösungen für den Tiefbau konzentriert. Am Standort in Mitteldeutschland bedient es mit einem engagierten Mitarbeiterstamm und modernen Produktionsanlagen zuverlässig den vornehmlich deutschen Markt, wobei der Fokus auf termingerechter Lieferung und hoher Produktqualität liegt. Durch seine umfänglichen Serviceleistungen - von eingehender Beratung und Werksplanung über präzise Konstruktion bis hin zur fachmännischen Montage – hat es sich als bevorzugter Partner im Tief-, Umwelt- und Wasserbau positioniert, was es zu einem attraktiven Investment für strategische Akteure in der Baubranche macht.Mehr anzeigen
- Umsatz
- 3.227.491 €
- Ergebnis
- -88.632 €
- Mitarbeiter
- 25
Sachsen-Anhalt · Bauunternehmen / Baudienstleistungen / Bauhandel
Spezialanbieter für Beton-Sonderlösungen im Tiefbau
- Umsatz
- 3.227.491 €
- Ergebnis
- -88.632 €
- Mitarbeiter
- 25
- Standort
- Sachsen-Anhalt
- Transaktionshintergrund
- Altersnachfolge
- Anteile zum Verkauf
- 100%-Verkauf
Unternehmensbeschreibung
Das Unternehmen, tief verwurzelt in der Familientradition, hat sich auf die Entwicklung und Produktion von hochspezialisierten Beton- und Stahlbetonlösungen für den Tiefbau konzentriert. Am Standort in Mitteldeutschland bedient es mit einem engagierten Mitarbeiterstamm und modernen Produktionsanlagen zuverlässig den vornehmlich deutschen Markt, wobei der Fokus auf termingerechter Lieferung und hoher Produktqualität liegt. Durch seine umfänglichen Serviceleistungen - von eingehender Beratung und Werksplanung über präzise Konstruktion bis hin zur fachmännischen Montage – hat es sich als bevorzugter Partner im Tief-, Umwelt- und Wasserbau positioniert, was es zu einem attraktiven Investment für strategische Akteure in der Baubranche macht.
Historische und zukünftige Entwicklung
| Jahr | Umsatz | Ergebnis |
|---|---|---|
| 2023 | 3.709.535 € | 1.203 € |
| 2024 | 2.647.000 € | -1.881.000 € |
| 2025 | 3.227.491 € | -88.632 € |
| 2027 (Prognose) | 3.693.800 € | 103.063 € |
In Anbetracht der in Deutschland anstehenden Investitionen und Infrastrukturmaßnahmen, werden die Umsätze wieder auf ein Niveau steigen, bei dem die bisher durchgeführten Kostensenkungen das Ergebnis wieder ansteigen lassen.
Das Unternehmen bietet maßgeschneiderte Lösungen aus Beton und Stahlbeton an, die dank einer hohen Fertigungstiefe und Innovationskraft überzeugen. Besonders hervorzuheben ist dessen Fähigkeit, von der individuellen Beratung über präzise Werksplanung und Konstruktion bis zur fachgerechten Montage, anspruchsvolle Projekte im Tiefbau zu realisieren. Mit einem starken Fokus auf Qualität und Nachhaltigkeit liefert das Unternehmen Produkte, die auch den Anforderungen im Premium-Segment gerecht werden.
Das Unternehmen bedient vorrangig B2B-Kunden aus dem Tiefbau- und Baugewerbe, die hohen Wert auf individuelle, technisch anspruchsvolle Lösungen legen. Zu den Kunden zählen sowohl mittelständische Bauunternehmen als auch große Baugesellschaften und öffentliche Baubehörden, die aufgrund der hohen Qualität und Zuverlässigkeit langjährige Geschäftsbeziehungen mit dem Unternehmen pflegen. Der Fokus liegt dabei auf kundenspezifischen Beton- und Stahlbetonprodukten, welche die Anforderungen spezieller Bauvorhaben erfüllen und von denen das Unternehmen dank seines umfassenden Leistungsspektrums hervorragend profitiert.
Das Unternehmen agiert in einem stabilen Markt für Tiefbau, der durch fortlaufenden Infrastrukturbedarf und städtebauliche Erneuerungsprojekte charakterisiert ist. Die Spezialisierung auf Sonderlösungen aus Beton und Stahlbeton positioniert das Unternehmen ideal, um von großen öffentlichen und privaten Bauvorhaben zu profitieren, die individuelle und innovative Ansätze erfordern. Mit seiner ganzheitlichen Wertschöpfungskette – von der Beratung bis zur Montage – ist das Unternehmen gut aufgestellt, um in einem Markt zu agieren, der sich durch Langlebigkeit und steigende Nachfrage nach nachhaltigen Bauprojekten auszeichnet.
Das Unternehmen agiert in einem Wettbewerbsumfeld, das von diversen Playern im Spezialsegment des Tiefbaus geprägt ist. Dabei hebt es sich durch die Schwerpunktsetzung auf maßgeschneiderte Beton- und Stahlbetonlösungen und die Abdeckung des gesamten Leistungsspektrums – von der Beratung bis hin zur Installation – effektiv von Standardanbietern ab. Die Positionierung des Unternehmens als Komplettanbieter ermöglicht es, auch in einem hart umkämpften Markt, hervorragende Marktanteile zu sichern und sich gegenüber anderen Wettbewerbern, einschließlich Generalunternehmern und kleineren Spezialfirmen, erfolgreich zu differenzieren.
Renommiertes Unternehmen im Handel & der Verlegung hochwertiger Fliesen
Das Unternehmen ist auf die kompetente Beratung und den Verkauf von hochwertigen Fliesen und deren fachmännische Verlegung spezialisiert.Mehr anzeigen
- Umsatz
- 2.620.000 €
- Ergebnis
- 322.000 €
- Mitarbeiter
- 10
Nordrhein-Westfalen · Bauunternehmen / Baudienstleistungen / Bauhandel
Renommiertes Unternehmen im Handel & der Verlegung hochwertiger Fliesen
- Umsatz
- 2.620.000 €
- Ergebnis
- 322.000 €
- Mitarbeiter
- 10
- Standort
- Nordrhein-Westfalen
- Transaktionshintergrund
- Altersnachfolge
- Anteile zum Verkauf
- 100%-Verkauf
Unternehmensbeschreibung
Das Unternehmen ist auf die kompetente Beratung und den Verkauf von hochwertigen Fliesen und deren fachmännische Verlegung spezialisiert.
Historische Entwicklung
| Jahr | Umsatz | Ergebnis |
|---|---|---|
| 2020 | 2.800.000 € | 333.000 € |
| 2021 | 2.340.000 € | 373.000 € |
| 2022 | 2.060.000 € | 341.000 € |
| 2023 | 2.620.000 € | 322.000 € |
Das Unternehmen zeichnet sich durch sein umfassendes Portfolio an hochwertigen Fliesenprodukten aus, das von traditionellen Keramikfliesen bis hin zu innovativen, ökologischen Materialien reicht, die den neuesten Design- und Nachhaltigkeitstrends entsprechen. Durch maßgeschneiderte Dienstleistungen, von Beratung über Planung bis zur professionellen Verlegung, setzt das Unternehmen Standards im Premium-Segment und differenziert sich durch eine Kombination aus Qualität, Fachexpertise und kundenspezifischer Ausführung. Eine zusätzliche Besonderheit stellt die Fähigkeit dar, sowohl individuelle Kundenwünsche bei Sonderanfertigungen zu erfüllen als auch Großprojekte termingerecht und qualitativ hochwertig umzusetzen.
Das Unternehmen pflegt eine beträchtliche Klientel aus dem unternehmens- und institutionellen Sektor, zu welchen Generalunternehmer, öffentliche Institutionen wie Behörden, Schulen, Universitäten, Messen und Flughäfen zählen, die vorwiegend Verkauf und Verlegung von Fliesen nachfragen. Fliesenfachgeschäfte sowie Sanitär-Installationsbetriebe bilden ebenfalls einen Kern der Kundenbasis, hier primär im direkten Verkauf von Fliesenmaterial. Während diese Geschäftskunden rund 80% des Umsatzes generieren, wendet sich das Unternehmen auch an Privatkunden, die ein Interesse an der qualitativen Kombination von Produkt und Serviceleistung zeigen, und macht damit rund 20% des Gesamtumsatzes aus.
Das Unternehmen ist in einer Branche positioniert, die sich durch eine steigende Nachfrage nach hochwertigen Bau- und Renovierungsprodukten auszeichnet, was maßgeblich durch Trends hin zu Premium-Wohnraum sowie steigendes Bewusstsein für Design und langlebige Materialien angetrieben wird.
Dank seiner Expertise in der Auswahl und Bereitstellung qualitativ hochwertiger Fliesenmaterialien, nimmt das Unternehmen eine bevorzugte Stellung ein und kann kontinuierlich von der steigenden Konsumentennachfrage nach exklusiven und individuellen Wohnraumlösungen profitieren.
Das Unternehmen zeichnet sich in einem hochkompetitiven Markt durch eine führende Position aus, bedingt durch seine Spezialisierung auf hochwertige Fliesenprodukte und verlässliche Abwicklung auch von Großprojekten, was einen erheblichen Marktanteil sichert. Trotz des Wettbewerbs, der sowohl aus traditionellen Fliesenhandelsunternehmen als auch aus den baunahen Einzelhändlern und Online-Marktplätzen besteht, kann sich das Unternehmen durch langjährige, vertrauensvolle Beziehungen zu Premium-Lieferanten und eine loyale Kundschaft, die auf Qualitätsarbeit setzt, klar differenzieren. Zu seinen Wettbewerbsvorteilen zählen exklusive Vertriebsrechte für bestimmte Designerkollektionen und die Fähigkeit, ganzheitliche, kundenspezifische Lösungen anzubieten, die von der Beratung bis zur vollständigen Installation reichen.
Etablierter technischer Lösungsanbieter für industrielle Versorgungssysteme mit hohem Serviceanteil
Die Gesellschaft ist ein etablierter B2B-Spezialist für die Planung, Realisierung und Betreuung technisch anspruchsvoller Systemlösungen für industrielle Produktions- und Prozessumgebungen. Sie verfügt über eine hohe technische Wertschöpfungstiefe und begleitet Projekte über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Langjährige Geschäftsbeziehungen, ein erfahrener Mitarbeiterstamm und ein bedeutender Anteil wiederkehrender Umsätze bilden die Grundlage für eine stabile Unternehmensentwicklung. Für die nächste Entwicklungsphase bestehen insbesondere Potenziale durch die weitere Skalierung der Organisation, die Professionalisierung der Marktbearbeitung und die Erschließung zusätzlicher Wachstumsmöglichkeiten.Mehr anzeigen
- Umsatz
- 22.900.000 €
- Ergebnis
- 2.700.000 €
- Mitarbeiter
- 100
Deutschland · Versorgung / Energie / Entsorgung / Bergbau
Etablierter technischer Lösungsanbieter für industrielle Versorgungssysteme mit hohem Serviceanteil
- Umsatz
- 22.900.000 €
- Ergebnis
- 2.700.000 €
- Mitarbeiter
- 100
- Standort
- Deutschland
- Transaktionshintergrund
- Strategischer Verkauf
- Anteile zum Verkauf
- 100%-Verkauf
Unternehmensbeschreibung
Die Gesellschaft ist ein etablierter B2B-Spezialist für die Planung, Realisierung und Betreuung technisch anspruchsvoller Systemlösungen für industrielle Produktions- und Prozessumgebungen. Sie verfügt über eine hohe technische Wertschöpfungstiefe und begleitet Projekte über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Langjährige Geschäftsbeziehungen, ein erfahrener Mitarbeiterstamm und ein bedeutender Anteil wiederkehrender Umsätze bilden die Grundlage für eine stabile Unternehmensentwicklung. Für die nächste Entwicklungsphase bestehen insbesondere Potenziale durch die weitere Skalierung der Organisation, die Professionalisierung der Marktbearbeitung und die Erschließung zusätzlicher Wachstumsmöglichkeiten.
Historische und zukünftige Entwicklung
| Jahr | Umsatz | Ergebnis |
|---|---|---|
| 2025 | 22.900.000 € | 2.700.000 € |
| 2026 (Prognose) | 23.000.000 € | 2.400.000 € |
| 2027 (Prognose) | 22.000.000 € | 2.600.000 € |
| 2028 (Prognose) | 23.000.000 € | 2.890.000 € |
B2B-Spezialist für die Planung, Realisierung und Betreuung technisch anspruchsvoller Systemlösungen
für industrielle Produktions- und Prozessumgebungen.
Ein bedeutender Teil der Geschäftstätigkeit entfällt auf Service-, Wartungs- und Modernisierungsleistungen, die zu einer stabilen und wiederkehrenden
Umsatzbasis beitragen.
B2B; Langjährige Beziehungen zu namhaften Kunden aus verschiedenen Industriebranchen
B2B – Technischer Anlagenbau und Service für industrielle Prozess- und Versorgungssysteme
Starke Positionierung in Märkten mit steigenden Anforderungen an Effizienz und nachhaltige industrielle Infrastruktur.
Elektrohandwerksbetrieb mit umfassender Expertise sucht Nachfolge
Unter der Führung einer konsequenten Geschäftsleitung bietet das Unternehmen heute Elektrotechnik jeder Größenordnung an – von kleineren Installationen bis hin zu komplexen Großprojekten. Das breit gefächerte Leistungsportfolio deckt alle entscheidenden Bereiche der modernen Elektroinstallation ab: -Elektrotechnik -Datentechnik -Kommunikationstechnik -Sicherheitstechnik -Erneuerbare Energien Ein wesentlicher Vorteil für die Kunden ist die ganzheitliche Betreuung aus einer Hand.Mehr anzeigen
- Umsatz
- 1.900.000 €
- Ergebnis
- 313.000 €
- Mitarbeiter
- 10
Baden-Württemberg · Versorgung / Energie / Entsorgung / Bergbau
Elektrohandwerksbetrieb mit umfassender Expertise sucht Nachfolge
- Umsatz
- 1.900.000 €
- Ergebnis
- 313.000 €
- Mitarbeiter
- 10
- Standort
- Baden-Württemberg
- Transaktionshintergrund
- Altersnachfolge
- Anteile zum Verkauf
- 100%-Verkauf
Unternehmensbeschreibung
Unter der Führung einer konsequenten Geschäftsleitung bietet das Unternehmen heute Elektrotechnik jeder Größenordnung an – von kleineren Installationen bis hin zu komplexen Großprojekten. Das breit gefächerte Leistungsportfolio deckt alle entscheidenden Bereiche der modernen Elektroinstallation ab: -Elektrotechnik -Datentechnik -Kommunikationstechnik -Sicherheitstechnik -Erneuerbare Energien Ein wesentlicher Vorteil für die Kunden ist die ganzheitliche Betreuung aus einer Hand.
Historische Entwicklung
| Jahr | Umsatz | Ergebnis |
|---|---|---|
| 2025 | 1.900.000 € | 313.000 € |
Das Unternehmen realisiert kundenspezifische Lösungen in der Elektro-, Daten-, Kommunikations- und Sicherheitstechnik sowie im Bereich erneuerbarer Energien. Das Leistungsspektrum reicht von der fachgerechten Planung und Installation bis zur Umsetzung technisch anspruchsvoller und größenmäßig variabler Projekte. Durch die gebündelte technische Kompetenz können Schnittstellen zwischen den einzelnen Gewerken effizient koordiniert und integrierte Lösungen aus einer Hand umgesetzt werden.
Der Markt für elektrotechnische Gebäudeausstattung, Daten- und Kommunikationstechnik, Sicherheitstechnik sowie erneuerbare Energien profitiert von der zunehmenden Elektrifizierung, Digitalisierung und steigenden Anforderungen an Energieeffizienz und Versorgungssicherheit. Die wachsende technische Komplexität von Bau- und Modernisierungsprojekten erhöht den Bedarf an qualifizierten Fachbetrieben, die unterschiedliche Gewerke integriert abdecken können. Das Unternehmen ist in einem attraktiven Marktumfeld positioniert, da es seinen Kunden ein umfassendes Leistungsspektrum aus einer Hand bietet und dadurch insbesondere bei anspruchsvollen Installations- und Großprojekten relevante Schnittstellen reduziert.
Das Unternehmen konkurriert insbesondere mit regionalen Elektroinstallationsbetrieben, spezialisierten Anbietern für Daten-, Kommunikations- und Sicherheitstechnik sowie Unternehmen im Bereich erneuerbarer Energien. Indirekte Wettbewerber sind Generalunternehmer und technische Gebäudedienstleister, die vergleichbare Leistungen bündeln oder über Partner koordinieren. Durch das breit gefächerte Leistungsportfolio und die ganzheitliche Betreuung aus einer Hand kann das Unternehmen unterschiedliche Projektgrößen abdecken und den Koordinationsaufwand für Kunden reduzieren. Die Fähigkeit, neben kleineren Installationen auch komplexe Großprojekte umzusetzen, stärkt die Wettbewerbsposition insbesondere bei anspruchsvollen Kunden und Projekten.
Kein Inserat entspricht den Filterkriterien.
FAQ – Häufige Fragen zum Verkauf einer Tiefbau-Firma
Wie lange dauert der Verkauf einer Tiefbau-Firma?
Im Durchschnitt sollten Sie mit 9 bis 12 Monaten rechnen. Bei komplexen Strukturen oder notwendigen Umstrukturierungen vorab kann der Prozess auch länger dauern. Beginnen Sie die Planung idealerweise 2-3 Jahre vor dem gewünschten Ausstieg.
Was passiert mit den Mitarbeitern bei einem Verkauf?
Bei einem Share Deal (Verkauf der Anteile) bleiben alle Arbeitsverhältnisse unverändert bestehen. Bei einem Asset Deal (Betriebsübergang nach § 613a BGB) gehen die Arbeitsverhältnisse mit allen Rechten und Pflichten auf den Käufer über. Der Erhalt des Fachpersonals ist heute oft das Hauptmotiv für Käufer.
Wie wirkt sich ein hoher Leasing-Bestand auf den Kaufpreis aus?
Leasingverbindlichkeiten werden in der Regel vom Unternehmenswert (Enterprise Value) abgezogen, um den Eigenkapitalwert (Equity Value) zu ermitteln, der an den Verkäufer fließt. Ein moderner, aber hoch verschuldeter Maschinenpark erhöht also nicht 1:1 den Verkaufserlös.
Kann ich meine Firma auch an einen Mitarbeiter übergeben?
Ja, das nennt man Management Buy-Out (MBO). Die Herausforderung liegt hier oft in der Finanzierung des Kaufpreises durch den Mitarbeiter. Hier sind spezielle Strukturen (Verkäuferdarlehen, Förderbanken) notwendig, die wir im Rahmen unserer Beratung konzipieren.
Quellenverzeichnis
- Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn: Daten zur Unternehmensnachfolge in Deutschland.
- IDW (Institut der Wirtschaftsprüfer): IDW S1 Standard: Grundsätze zur Durchführung von Unternehmensbewertungen.
Statistisches Bundesamt: Strukturdaten des Baugewerbes.


