Willkommen beim Unternehmenswert-Rechner von EUROCONSIL!
Es handelt sich um eine Indikation.
Tatsächliche Werte können signifikant abweichen.
Eine bilanzierte Betriebsimmobilie wird nicht berücksichtigt.
Server in Deutschland
Unsere Internetseite wird auf deutschen Servern betrieben.
Hohe Datensicherheit
Dank verschlüsselter Datenübertragung mit TLS Technologie.
Verschlüsselte E-Mails
Unser Mail-Service ist End-to-End verschlüsselt.
100% Diskretion
Wir behandeln Ihre Anfrage immer diskret, auf Wunsch bleiben Sie anonym.
Unternehmenswert berechnen: Mit EUROCONSIL zur kostenlosen Ersteinschätzung
Vor einem Unternehmensverkauf, einer Nachfolgeregelung oder der Kontaktaufnahme mit einem Investor stellt sich unweigerlich die Frage: Wie viel ist mein Unternehmen wert?
Da die Antwort komplex und jedes Unternehmen individuell ist, ist dies eine Frage, die selbst unser Unternehmenswertrechner nicht in Gänze beantworten kann. Durch die Eingabe Ihrer Eckdaten (Umsatz, Gewinn, Branche) erhalten Sie allerdings eine vertrauliche, unverbindliche und kostenfreie Ersteinschätzung von unseren erfahrenen M&A‑Experten – individuell statt automatisiert.
Diese online berechnete Unternehmensbewertung gibt Ihnen eine realistische Orientierung und Grundlage für Ihre Planung, ob der Zeitpunkt für Verkaufsverhandlungen, Nachfolgegespräche oder Gespräche mit potenziellen Investoren der richtige ist.
Wer den Unternehmenswert berechnen oder eine fundierte Unternehmensbewertung vornehmen lassen möchte, bekommt bei reinen Online-Rechnern oft nur grobe Schätzwerte, weshalb wir bei EUROCONSIL auf Fachwissen statt auf Algorithmen setzen.
Bei uns sind Ihre Daten sicher und werden vertraulich von unseren Experten in Vorbereitung auf Ihren individuellen Fall geprüft, um Ihnen eine realistische Indikation zu geben.
Wie wird der Unternehmenswert seriös ermittelt?
Die Wertfindung eines Unternehmens ist kein Automatismus. Nachdem Sie uns die wichtigsten Kennzahlen zu Umsatz, Ertrag und Branche übermittelt haben, kombinieren wir verschiedene Bewertungsverfahren, um den Marktpreis Ihres Unternehmens einzuordnen. Anders als generische Online‑Tools berücksichtigen wir dabei die Rahmenbedingungen des Mittelstands, aktuelle M&A‑Trends und Ihre individuelle Situation.
1. Marktbasierte Multiplikator-Verfahren
Für eine erste Preiseinschätzung eignet sich das Multiplikatorverfahren. Dabei wird eine Ertragskennzahl (in der Regel das bereinigte EBIT) mit einem branchenüblichen
Faktor multipliziert. Der Faktor leitet sich aus realen Transaktionen vergleichbarer Unternehmen ab.
Ihr Vorteil: Sie erhalten eine realistische Preisspanne, die am aktuellen Markt auch tatsächlich erzielbar ist.
Wie stark sich die Multiplikatoren je nach Branche unterscheiden, zeigen unsere vertiefenden Praxisratgeber – etwa zur
Unternehmensbewertung Maschinenbau, zum Thema
Metallbau verkaufen sowie zu
Fensterbau & Glaserei verkaufen.
2. Individuelle qualitative Analyse
Jede Firma ist einzigartig – deshalb reicht eine reine Kennzahlenanalyse nicht aus. Bei der Unternehmensbewertung berücksichtigen wir unter anderem qualitative Faktoren wie:
- Inhaberabhängigkeit: Ist das Unternehmen ohne den Eigentümer zukunftsfähig?
- Kunden- und Lieferantenstruktur: Gibt es eine breite Basis oder Klumpenrisiken durch wenige Großkunden?
- Alleinstellungsmerkmale: Besitzt das Unternehmen Schutzrechte, Patente, technisches Know‑how oder eine starke Marke?
- Stille Reserven: Enthalten die Bilanzen Vermögenswerte (z. B. Immobilien, Maschinen) oder immaterielle Werte, die bislang nicht offengelegt sind?
- Wachstums- und Risikofaktoren: Wie sehen aktuelle Trends in Ihrer Branche aus, und welche Chancen oder Risiken ergeben sich daraus für den künftigen Ertrag?
Häufige Fragen zur Unternehmensbewertung
Warum bekomme ich kein sofortiges Ergebnis angezeigt?
Weil uns die Seriosität Ihrer Unternehmensbewertung wichtig ist. Ein automatischer Algorithmus kann komplexe Firmenstrukturen nicht erfassen. Ein zu niedriger Wert frustriert, ein zu hoher Wert weckt falsche Erwartungen. Wir prüfen Ihre Angaben persönlich und melden uns mit einer validen Einschätzung.
Wie wird der Unternehmenswert bei einem Verkauf berechnet?
Im Verkaufsprozess ist das bereinigte EBIT (operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern) die Ausgangsgröße. Einmalige oder nicht betriebsnotwendige Positionen (z. B. für besonders teure Geschäftsführerfahrzeuge, über Markt liegende Geschäftsführergehälter) werden neutralisiert. Dieses „wahre“ Ergebnis wird mit dem branchenüblichen Multiplikator multipliziert. So ergibt sich oft ein deutlich höherer Unternehmenswert als der, der auf Basis der Steuerbilanz errechnet worden wäre.
Welche Unterlagen benötigt EUROCONSIL für eine detaillierte Bewertung?
Für eine erste Indikation reichen Ihre Schätzwerte zu Umsatz, Ertrag und Branche. Für eine detaillierte Bewertung benötigen wir später die Jahresabschlüsse der letzten drei Jahre, eine aktuelle betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA), gegebenenfalls weitere Informationen zu Vermögenswerten und Patenten sowie eine Mittelfristplanung, die wir auf Wunsch mit Ihnen gemeinsam erstellen.
Wie oft sollte ich den Unternehmenswert ermitteln?
Eine regelmäßige Bewertung hilft, den eigenen Firmenwert im Blick zu behalten und rechtzeitig auf Veränderungen im Markt zu reagieren. Viele Unternehmerinnen und Unternehmer lassen ihren Unternehmenswert in einem Rhythmus von zwei bis drei Jahren oder bei besonderen Ereignissen wie Nachfolgeregelungen, strategischer Neuausrichtung oder Investorensuche ermitteln.
Unternehmenswert nach Branche: typische Multiplikatoren im Überblick
Der Unternehmenswert hängt stark von der Branche ab – Multiplikatoren, Werttreiber und typische Risiken unterscheiden sich deutlich. Die folgende Übersicht fasst je Branche die übliche Multiplikator-Spanne und eine zentrale Bewertungsbesonderheit zusammen und verlinkt auf den ausführlichen Praxisratgeber. Branchen ohne ausgewiesene Spanne sind im jeweiligen Ratgeber qualitativ eingeordnet.
| Branche | Typischer Multiplikator | Branchen-Besonderheit |
|---|---|---|
| Handwerk – Gebäudetechnik & Ausbau | ||
| SHK-Betrieb | 3,5–5,5 × EBIT | Ein hoher Bestand an festen Wartungsverträgen ist der stärkste Werttreiber. |
| Elektrofirma | 3,5–5,5 × EBIT | Langlaufende Wartungsverträge sichern planbare Umsätze und senken das Risiko. |
| Dachdeckerbetrieb | — | Kapital- und personalintensiv; hohe Abhängigkeit vom Meister/Inhaber. |
| Fensterbau & Glaserei | — | Eingespieltes Montageteam und B2B-Rahmenverträge heben den Wert. |
| Tischlerei & Schreinerei | 2,5–5,5 × EBIT | Inhaberabhängigkeit und Klumpenrisiko mit wenigen Großkunden drücken den Wert. |
| Bau & Infrastruktur | ||
| Metallbau | — | Maschinenpark, Zertifizierungen und Kundenstamm bestimmen den Wert. |
| Straßenbau | — | Ein vertraglich gesicherter Auftragsbestand schafft Planbarkeit für den Käufer. |
| Tiefbau | — | Zustand des Maschinenparks (Capex-Stau) und Abhängigkeit von öffentlichen Auftraggebern. |
| GaLaBau | 4,5–6,5 × EBIT | Wiederkehrende Umsätze aus Pflegeverträgen wirken werttreibend. |
| Industrie & Handel | ||
| Maschinenbau | 4,1–9,7 × EBIT (Ø 6,9) | Aktualität des Maschinenparks und Inhaberabhängigkeit als zentrale Hebel. |
| Großhandel | 3–6 × EBITDA | Warenlager als Preistreiber; Kundenkonzentration über 30 % als Klumpenrisiko. |
| Auto, Mobilität & Logistik | ||
| Autohaus | 3,4–7,2 × EBIT (Ø 5,1) | Loyalität des Service- und Verkaufskundenstamms sichert künftige Erträge. |
| KFZ-Werkstatt & Karosseriebau | 3–5,8 × EBIT | Qualifizierte Meister/Lackierer und übertragbare Herstellerverträge sind wertbestimmend. |
| Spedition Ratgeber folgt | 3,4–7,0 × EBITDA | Fuhrpark (Flottenalter, Emissionsklasse) als zentrales Asset; durchsetzbare Maut- und Dieselzuschläge sichern Margen. |
| Gesundheit & Pflege | ||
| MVZ & Ärztehaus | — | Wert der KV-Sitze und Bindung der angestellten Fachärzte sind entscheidend. |
| Pflegeheim | — | Fachkraftquote und Einzelzimmerquote sind harte Bewertungsfaktoren. |
| Pflegedienst | 3–5 × EBIT | Geringe Fluktuation und eine inhaberunabhängige PDL erhöhen den Preis. |
| Planung & Wissens-Dienstleistung | ||
| Architekturbüro | 4,0–7,5 × EBIT | Hohe Inhaberabhängigkeit kann den Kaufpreis um 30–50 % senken. |
| Ingenieurbüro | 4–8 × EBITDA | Auftraggeber-Klumpenrisiko über 30 % Umsatz wirkt wertmindernd. |
| IT-Systemhaus | 3,9–8,9 × EBIT (Ø 6,4) | Wiederkehrende Managed-Services- und Cloud-Verträge heben den Multiplikator. |
| Facility & Betriebsdienste | ||
| Gebäudereinigung | — | Langfristige Unterhaltsverträge wirken werttreibend; Tarif- und Compliance-Risiken beachten. |
| Sicherheitsdienst | 4–6 × EBITDA | Personalaufwand 70–85 % der Kosten; § 34a-Zulassung und eigene Notrufleitstelle als Werttreiber. |
| Entsorgungsbetrieb | 5–8 × EBITDA | Übertragbare BImSchG-Genehmigung und Entsorgungsfachbetrieb-Zertifikat als zentrale Werttreiber. |
| Weitere Branchen | ||
| Hotel | 4,5–8,0 × EBIT | Stabile Auslastung über 60 % als Basis; Abhängigkeit vom Inhaber-Betreiber als Risiko. |
| Bestattungsinstitut | 4,0–7,0 × EBIT | Kooperationen mit Pflege, Kliniken und Kirchen sichern planbare Fälle. |
Die angegebenen Multiplikatoren sind unverbindliche Richtwerte aus der Transaktionspraxis (Ertragsgröße EBIT bzw. EBITDA, je Branche ausgewiesen) und dienen ausschließlich der groben Orientierung. Aktuelle Marktmultiplikatoren orientieren sich unter anderem an den DUB KMU Multiples (Stand Q4/2025 bis Q1/2026); die jeweilige Spanne und ihre Herleitung finden Sie im verlinkten Branchenratgeber. Ein Richtwert ersetzt keine individuelle Unternehmensbewertung.
Kontakt
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.
Wir stehen Ihnen Montag bis Freitag von 8:00 bis 20:00 Uhr für ein kostenloses und unverbindliches Erstgespräch zur Verfügung.
Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr Informationen